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First, think. Second, believe. Third, dream. Finally, dare. (Walt Disney)
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Ungeziefer beim Hund

  • Läuse und Haarlinge

Wie steckt sich der Hund damit an?

Läuse und Haarlinge werden durch direkten Kontakt mit einem infizierten Tier oder über Kämme und Bürsten übertragen. Sogenanntes «Crowding» (das heißt viele Tiere auf wenig Raum) und ein unausgereiftes Immunsystem (beispielsweise bei Welpen und Jungtieren) sind begünstigende Faktoren für eine Infektion.

Wie erkennt man es als Besitzer?

Läuse und Haarlinge sind kleine Insekten, die von bloßem Auge knapp erkannt werden können. Befallene Tiere zeigen ein stumpfes, leicht schuppiges Fell.

Wie gefährlich ist es für den Hund?

Die Hundelaus ist blutsaugend, das heißt, sie kann bei schwerem Befall vor allem bei Welpen zu Blutarmut führen. Haarlinge ernähren sich vor allem von Hautschüppchen. Meist liegt nur mässiger bis moderater Juckreiz vor, der zu Haarausfall und zu Folgeinfektionen mit Bakterien führen kann.

Besteht eine Gefahr der Übertragung auf den Menschen?

Weder Läuse noch Haarlinge sind ansteckend für den Menschen.

Was lässt sich dagegen tun?

Läuse und Haarlingsbefall sind bei unseren Hunden selten geworden, da Floh- und Zeckenmittel einen ausgezeichneten Schutz gegen diese Schädlinge bieten.

  • Flöhe

Wie steckt sich der Hund damit an?

Flohbefall ist häufig und die Ansteckungsgefahr groß. Sie erfolgt in der Regel über den Kontakt mit infizierten Tieren, dem Aufenthalt in flohverseuchten Räumen, beispielsweise von Tierheimen, Hundesalons, Tierarztpraxen, oder beim Umherstreifen im Freien. Hauptsaison sind Sommer und Herbst. In unseren geheizten Räumen haben Flöhe aber mittlerweile das ganze Jahr Saison.

Wie erkennt man es als Besitzer?

Der Floh ist ein rund 3 bis 4 Millimeter großes, flügelloses, abgeflachtes Insekt mit langen Beinen, die zum Springen dienen. Bei starkem Flohbefall können die beweglichen Flöhe auf dem Hund schnell erkannt werden. Viel häufiger sind aber die Kotbällchen der Flöhe als schwarze, rund 1 Millimeter große Körnchen auf dem Tier zu entdecken. Da diese aus verdautem Blut bestehen, können sie auf einem weißen saugfähigen Papier mit ein paar Tropfen Wasser befeuchtet werden. Dadurch färben sie sich rot.

Wie gefährlich ist es für den Hund?

Flöhe sind für den Hund unangenehm, da sie starken Juckreiz verursachen. Befallene Tiere kratzen sich vor allem im hinteren Rückenbereich ausgiebig. Dies kann zu bakteriellen Hautinfektionen oder sogenannten «Hotspots» führen. Die Entstehung einer Allergie auf Flohspeichel ist ebenfalls eine gefürchtete Folge. Welpen mit starkem Flohbefall können durch die vielen Flohstiche erheblichen Blutverlust erleiden. Zudem überträgt der Floh andere Krankheitserreger wie etwa den Hundebandwurm.

Besteht eine Gefahr der Übertragung auf den Menschen?

Ja. Am häufigsten werden Menschen an den Waden befallen. Der Flohstich ist unangenehm und stark juckend.

Was lässt sich dagegen tun?

Bei Flohbefall müssen sowohl sämtliche Tiere wie auch die Umgebung behandelt werden: Tranksportkisten, Auto, Kämme, Bürsten. Es gibt zahlreiche Präparate, die am Tier oder in seiner Umgebung angewendet werden können. Zugleich sollte eine Bandwurmkur verabreicht werden.·        

  • Zecken

Wie steckt sich der Hund damit an?

Zecken bevorzugen milde Temperaturen. Deshalb sind sie bei uns vorwiegend im Frühling bis Herbst aktiv. Die häufigste Hundezecke ist der gemeine Holzbock, der in Wäldern, Parkanlagen und auch in unseren Gärten heimisch ist. Zecken klettern bis rund einen Meter an Gräsern und Sträuchern empor. Dort warten sie auf einen möglichen Wirt, den sie über dessen Ausdünstung erkennen. Sie lassen sich auf den Wirt fallen und wandern, bis sie eine günstige Stelle zum Festbeißen finden. Mit einem mit Widerhaken versehenen Stechinstrument saugen sie sich fest. Dabei schütten sie eine Art Zement aus, mit dem sie sich über einige Tage in der Wunde verankern können.

Wie erkennt man es als Besitzer?

«Leere» Zecken sind etwa 3 Millimeter große, abgeplattete Spinnentiere. Zecken saugen sich über einige Tage voll. Dabei werden sie bis zu 1 Zentimeter gross und grau, bevor sie wieder abfallen.

Wie gefährlich ist es für den Hund?

Der Zeckenbiss an sich ist für den Hund ungefährlich. Gefürchtet ist jedoch die Übertragung von gefährlichen Krankheiten wie Babesiose und Ehrlichiose.

Besteht eine Gefahr der Übertragung auf den Menschen?

Einmal festgesogene Zecken sind für den Menschen ungefährlich. Zeckenstiche beim Menschen können in seltenen Fällen eine Frühsommer-Meningoenzephalitis, eine grippeartige Hirnhautentzündung, oder eine Borreliose (Wanderröte) auslösen.

Was lässt sich dagegen tun?

Hunde können mittels Zeckenhalsbänder oder Spot-On-Präparaten wirkungsvoll geschützt werden. Zudem lohnt es sich, nach einem Spaziergang den Hund sorgfältig auf sich noch bewegende Zecken abzusuchen. Haben sich Zecken trotzdem vollgesogen, so können sie mittels Zeckenzangen problemlos mit einer drehenden Bewegung entfernt werden. Man sollte davon absehen, festgesaugte Zecken mit Öl oder anderen Flüssigkeiten zu «ertränken». Zecken können durch diese Behandlung ersticken und ihren Magen- und Speichelinhalt in die Wunde ergiessen. Dadurch wird die Übertragung von möglichen Krankheitskeimen gefördert.

  • Sarkoptesräude – Grabmilben

Wie steckt sich der Hund damit an?

Die meisten Infektionen entstehen durch Kontakt mit infizierten Hunden und Füchsen.

Wie erkennt man es als Besitzer?

Die Grabmilbe ist hochansteckend und löst extrem starken Juckreiz, Schuppen und Krusten sowie Rötungen und Haarverlust an Ohrmuscheln, Bauch, Ellenbogenaussenseite und Tarsalgelenken aus. Die Milben sind mikroskopisch klein.

Wie gefährlich ist es für den Hund?

Die Diagnose von Grabmilben kann schwierig sein. Oft werden infizierte Hunde fälschlicherweise mit einer Allergie diagnostiziert und mit Kortikosteroiden behandelt. Zwar wird dadurch der Juckreiz etwas gelindert, dafür aber die Vermehrung der Milben angekurbelt. Zudem steigt die Gefahr von bakteriellen Folgeinfektionen.

Besteht eine Gefahr der Übertragung auf den Menschen?

Ja. Die hochansteckende Grabmilbe kann beim Menschen rote Hauterhebungen und Juckreiz hervorrufen. Am häufigsten sind Bauch und Oberarme betroffen.

Was lässt sich dagegen tun?

Wird die Erkrankung korrekt erkannt, kann die Räude mittels Milben-abtötenden Medikamenten schnell und effizient behandelt werden.

  • Cheyletiellen – Raubmilben

Wie steckt sich der Hund damit an?

Durch direkten oder indirekten Kontakt mit infizierten Tieren oder mit Eier beladenen Haaren.

Wie erkennt man es als Besitzer?

Die Cheyletiellose ist eine schuppende und juckende Hauterkrankung, die vorwiegend den Rücken betrifft. Die Milben sind rund 0,3 Millimeter gross und von blossem Auge als feine sich bewegende «Schuppen» knapp sichtbar.

Wie gefährlich ist es für den Hund?

Lästiger Juckreiz und als Folge bakterielle Hautinfektionen sind die häufigsten Probleme.

Besteht eine Gefahr der Übertragung auf den Menschen?

Ja. Cheyletiellen verursachen beim Menschen rote, juckende Hauterhebungen mit einer zentralen Kruste.

Was lässt sich dagegen tun?

Gegen Cheyletiellen werden milbenabtötende Mittel oder Zeckenmittel verabreicht, gegen den Juckreiz helfen Kortikosteroide. Eine Umgebungsbehandlung ist ebenfalls notwendig, da die Milben einige Tage ohne Wirt überleben können. Mit Eiern behaftete Haare sind ein häufiger Grund für eine Reinfektion.

  • Otodectes – Ohrmilben

Wie steckt sich der Hund damit an?

Durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren.

Wie erkennt man es als Besitzer?

Ständiges Ohrenschütteln und -kratzen wegen starkem Juckreiz, sowie Kaffesatz-ähnlicher Ohrausfluss sind typisch für eine Ohrmilbeninfektion.

Wie gefährlich ist es für den Hund?

Eine chronische Ohrentzündung mit Hefen und/oder Bakterien kann die Folge sein.

Besteht eine Gefahr der Übertragung auf den Menschen?

Eine Übertragung ist möglich, aber selten.

Was lässt sich dagegen tun?

Die Milben können mittels gängiger, milbenabtötender Mittel behandelt werden. Die Ohren müssen gereinigt und allfällige Folgeinfektionen mit Ohrentropfen behandelt werden.

  • Herbstgrasmilben – Neotrombicula autumnalis

Wie steckt sich der Hund damit an?

Herbstgrasmilben treten vor allem in den Sommermonaten von Juli bis Oktober auf. Sie bevorzugen niedrige Vegetation und treten häufig in Gärten und Wiesen auf. Die Milben-Larven warten auf Grashalmen auf einen potenziellen Wirt (Nager, Hunde, Katzen, Mensch), an dem sie sich festsaugen und zwar vor allem im Zwischenzehenbereich, Ohrenfalten oder am Bauch in der Zitzengegend. Die Larven ernähren sich von Zellsäften und Lymphe.

Wie erkennt man es als Besitzer?

Die rund 0,3 Millimeter großen Larven der Herbstgrasmilben sind leuchtend orange und von blossem Auge als kleine orange Punkte leicht erkennbar.

Wie gefährlich ist es für den Hund?

Herbstgrasmilben sind lästige Parasiten. Sie lösen starken Juckreiz aus und sind nicht immer einfach zu behandeln.

Besteht eine Gefahr der Übertragung auf den Menschen?

Ja. Herbstgrasmilben rufen beim Menschen die sogenannte «Erntekrätze» hervor. Juckreiz, Hautrötungen und juckende Quaddeln entstehen spätestens 24 Stunden nach dem Abfallen der Larven. Bevorzugte Stellen sind warme Körperregionen, Hautfalten sowie Stellen unter eng anliegender Kleidung.

Was lässt sich dagegen tun?

Einige Flohmittel haben eine repellierende Wirkung auf die Herbstgrasmilben. Der beste Schutz für Mensch und Hund ist jedoch das Meiden von mit Herbstgrasmilben-infizierten Gebieten.

 

Autor: Dr. med. vet. Claudia Nett-Mettler